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Allianz Umweltstiftung übernimmt Patenschaft für Biosphärengebiet Schwäbische Alb

26.06.2010  Die Allianz Umweltstiftung übernimmt für zehn Jahre eine Patenschaft für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. In Münsingen (Landkreis Reutlingen) haben dazu heute (26. Juni 2010) die Umweltstiftung und das Land eine 'Gemeinsame Erklärung' unterzeichnet. „Wir begrüßen das Engagement der Allianz Umweltstiftung und freuen uns auf eine weiterhin intensive Zusammenarbeit", erklärten Ministerpräsident Stefan Mappus und Umweltministerin Tanja Gönner. Vor genau einem Jahr sei das Gebiet als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt worden. „Da ist es ein wichtiges Signal, wenn über die Patenschaft weitere Impulse für neue Ansätze im Natur- und Umweltschutz gegeben werden. Das Biosphärengebiet kann damit weiter aufgewertet und in seiner Rolle als Leuchtturm für eine nachhaltige Entwicklung landschaftlich geschützter Räume gestärkt werden", so Regierungschef Mappus. Für die Umweltstiftung unterzeichneten der Kuratoriumsvorsitzende Professor Dr. Dieter Stolte und der Geschäftsführende Vorstand, Dr. Lutz Spandau, die Gemeinsame Erklärung. Für das Land haben Ministerpräsident Stefan Mappus und Umweltministerin Tanja Gönner gegengezeichnet.

In den kommenden zehn Jahren will die Stiftung jährlich 100.000 Euro und damit in der Summe bis zu eine Million Euro in das Biosphärengebiet investieren, kündigte Professor Stolte an. „Die Förderung des Biosphärengebietes Schwäbische Alb ist eines der großen Zukunftsprojekte der Allianz Umweltstiftung. Damit wollen wir den zukunftsgerichteten Ansatz im Biosphärengebiet zu Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur und Umwelt fördern!" Gefördert werden sollen ineinandergreifende Einzelprojekte, die im Rahmen der Erhaltung, Pflege und Entwicklung des Biosphärengebietes Schwäbische Alb umgesetzt werden. Eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Allianz Umweltstiftung solle dazu einberufen werden und geeignete Projekte ausarbeiten.

Ziel sei es, für die Besucher und die Bevölkerung in der Region attraktive Angebote zu entwickeln, die den Umwelt- und Naturschutz anschaulich und erlebbar machten. Gleichzeitig müsse dabei den hohen Anforderungen der UNESCO an Biosphärenreservate Rechnung getragen werden. „Wir sind zuversichtlich, dass es gemeinsam gelingt, diese schwierige Balance zu finden", zeigten sich Lutz Spandau und Tanja Gönner überzeugt. Schließlich sei es ja gerade der Anspruch von UNESCO-Biosphärenreservaten, nicht nur die nachhaltige Entwicklung einer Region modellhaft voranzubringen, sondern vor allem auch die Menschen in diese Entwicklung von Anfang an einzubinden.

„Wir sind erfreut und auch ein wenig stolz, dass sich die Allianz Umweltstiftung gerade hier auf der Schwäbischen Alb engagiert", betonte Mappus. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb liege - auch im Bundesvergleich - sehr nahe am Ballungssraum und habe dennoch sehr hohe naturräumliche Qualitäten. „Gemeinsam werden wir an der Profilierung dieses Gebietes in den nächsten Jahren intensiv arbeiten", kündigten Stolte und Mappus an.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

 

Peter Münch 21.04.2011
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