Schriftgröße:

Logo_Puzzle

Netzwerk für Ideen,
Diskussionen und gemeinsames Gestalten.
Bürgerschaft, Politik und Verwaltung:
Hand in Hand in eine gemeinsame Zukunft.

Logo_Puzzle2

.

Computer-Tipps für Senioren

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und E-Mail-Verkehr: Was Jugendliche meist aus dem Effeff beherrschen, ist für ältere Semester häufig ein Rotes Tuch. Vor diesem Hintergrund hat die Michel-Buck-Schule das Projekt „Jung hilft Alt“ ins Leben gerufen – eine Art Computernachhilfe von Neuntklässlern für Senioren, die sich in der Lokalen Agenda engagieren.

 

Nachdem es im vergangenen Dezember eine Vorbesprechung gegeben hatte, folgte gestern Nachmittag im EDV-Raum der Schule die erste von insgesamt drei praktischen Übungseinheiten. Während die Rechner ratterten, konnten sich die zehn anwesenden Senioren von ebenso vielen Schülern Tipps in verschiedenen technischen Belangen abholen. So etwa Hadmute Bechler, die sich vom 15-jährigen Fahad Ahmed erklären ließ, wie sie Bilder von ihrer digitalen Kamera auf dem Rechner abspeichert. „Ich fotografiere pausenlos, nur weiß ich nicht, wie ich die Fotos auf dem Computer archiviere – das muss ein Ende haben“, sagte die 72-Jährige. Ihr junger „Nachhilfelehrer“ indes begründete seine Projektteilnahme mit dem Erfahrungswert an sich. „Ich will lernen, wie man mit älteren Menschen umgeht“, sagte Fahad Ahmed nicht ganz uneigennützig. Schließlich wolle er später einmal Arzt werden, und dann komme er häufig in Kontakt mit Senioren.

 

Frei nach dem Motto „Jede Generation kann von einer anderen lernen“ sind es ebensolche Win-Win-Situationen, die die Michel-Buck-Schule und die Lokale Agenda mit der Kooperation bezwecken. Die Aktion „Jung hilft Alt“ sei die Antwort auf das Projekt „Alt hilft Jung“, erklärt Lehrer Thomas Stegmüller.

 

Seit mehreren Jahren schon bereiten ältere Mitglieder einer gleichnamigen Arbeitsgruppe der Lokalen Agenda die Achtklässler der Michel-Buck-Schule auf das Berufsleben vor – unter anderem helfen sie bei Bewerbungsschreiben. Die Übungseinheiten mit dem Computer seien nun im positiven Sinne „die Retourkutsche“ für den ehrenamtlichen Einsatz, sagt Stegmüller. Da sich ausreichend Schüler beteiligt hätten, werde es „Jung hilft Alt“ wohl auch im kommenden Jahr geben.

 

Zunächst aber sind wieder die Senioren an der Reihe. Der Arbeitsgruppe „Alt hilft Jung“ könne jeder beitreten, sagt Jutta Wassermann von der Lokalen Agenda. „Es brauchen nicht Leute sein, die schon mal was mit Schülern zu tun hatten.“

 

Info Ansprechpartner für die Arbeitsgruppe „Alt hilft Jung“ ist Jutta Wassermann, (07391) 3221.

 

Quelle: Südwestpresse vom 11.04.2013 Christian Ippach

GaschlerAngelika 17.06.2013
  • PDF
  • Sie können diese Seite versenden/ empfehlen