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Ein Spielplatz fehlt

In der Oberschaffnei traf sich die Familienwerkstatt der Lokalen Agenda, um Ronny Budach als Vertreter der Stadtverwaltung ihre Spielplatzideen vorzustellen. Vor allem ein Kleinkinderspielplatz fehlt in Ehingen.

„Haben wir in Ehingen eigentlich irgendwo auf einem öffentlichen Spielplatz eine Gitterschaukel für die ganz Kleinen?“, fragte Alraune Schurer in die Runde von Vätern und Müttern, die der Familienwerkstatt der Lokalen Agenda angehören. Die Gruppe hatte sich 2012 als Ergebnis der Aktion „Familienfreundliche Stadt“ gebildet und beschäftigt sich derzeit mit dem Spielplatzangebot in Ehingen.

 

Die Familien haben Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren und kennen die Spielsituation in Ehingen aus eigener Erfahrung. „Es gibt keine Kleinkinderspielplätze“, meinte Michaela Hilbert.

 

Um sich nicht zu verzetteln, hat die Gruppe sich zunächst nur einen Spielplatz angeschaut und hatte an Ronny Budach als Zuständigen der Stadtverwaltung konkrete Vorschläge. Der Spielplatz unterhalb der Liebfrauenkirche Richtung Schmiech werde viel frequentiert, meinten die Eltern. Jan Raichle rechnete für die Zukunft auf dem Gelände mit noch mehr Andrang, „weil alle jungen Eltern auf den neuen dm-Markt warten“. Da dort auch ein Café, der Denn’s Biomarkt und ein Imbiss einziehen werden, „treffen sich dort alle Mütter, wenn sie zum Einkaufen müssen“. Schon bisher sei es so gewesen, das man gegenseitig die Kinder gehütet habe, während eine Mutter beim ehemaligen Aldi zum Einkaufen ging. Die Eltern wünschen sich speziell für ihre Jüngsten einen eingezäunten Bereich mit Lattenzaun und Türchen, damit man den Jüngsten nicht andauernd hinterherlaufen muss. Bisher ist auf dem Spielplatz eine Drehpyramide und ein Sandkasten angelegt.

 

Eine kleine Erhöhung zum Rauflaufen und Runterkullern wäre schön, meinte Katharina Kubitschek, die mit ihren größeren Kindern ein Papp-Modell des Wunschspielplatzes angefertigt hatte. Darauf stehen auch ein Kletterturm und eine Fläche für ein Trampolin. Ein paar Büsche zum Verstecken und ein Weidenhaus ergänzen die Wunschliste. Man könne sich durchaus vorstellen, im Rahmen einer Elternaktion selber Hand anzulegen, erklärten die Eltern. Sie hoffen auch darauf, dass die gegenüberliegende Wiese, die an den Schuppen des Obstbauern Mantz grenzt, als eingezäuntes Gelände mit genutzt werden kann. Die Wiese wird derzeit von Kindern für Ballspiele frequentiert und hätte den Vorteil, dass sie bereits an zwei Seiten mit einer Mauer beziehungsweise einem Schuppen begrenzt ist. Katharina Kubitschek hat auch bereits die zukünftige Filialleiterin des dm-Marktes wegen eines Sponsorings von Spielgeräten angesprochen und stieß auf positive Resonanz.

 

Ronny Bulach konnte sich den Elternentwurf grundsätzlich vorstellen, gab aber zu bedenken, dass Sicherheitsvorschriften und gute Pflegemöglichkeiten des Geländes bedacht werden müssten. Zudem müssten im Haushaltsplan finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Als Planungsgrundlage, die auf dem Erfahrungsschatz Ehinger Eltern fußt, sei der Entwurf vorstellbar.

 

Quelle: Südwestpresse vom 12.04.3013, Christina Kirsch

GaschlerAngelika 15.04.2013
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