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21.09.2009: Maike Sippel - Handeln für eine faire Zukunft - Vortrag in der Lindenhalle

Liebe Freunde der Lokalen Agenda Ehingen,

die Faire Woche ist bereits in vollem Gange und zahlreiche Veranstaltungen fanden bereits statt. Ich möchte Sie auf die heutige Veranstaltung nochmals aufmerksam machen.

2006 gehörte die promovierte Wissenschaftlerin zu den 100 wichtigsten jungen Deutschen, ausgewählt vom Lifestyle-Magazin „Neon". Maike Sippel ist Mitbegründerin der „Stiftung Weltvertrag" und gehört dem Think Tank 30 des „Club of Rome" an. Darüber hinaus baute sie das Koordinationsbüro des „Global Marshall Plans" in Deutschland auf. Sie arbeitet heute zur Klimapolitik u.a. an der Universität Stuttgart.

Frau Hagenmeyer hat mit Maike Sippel ein Interview geführt.

SZ: Frau Dr. Sippel, was verbindet die verschiedenen Organisationen, in denen sie arbeiten?
Sie setzen sich alle für eine weltweite ökologische und soziale Marktwirtschaft ein. Ob Klimawandel oder Welthandel - viele Themen sind heute ihrem Wesen nach „global" - sie betreffen aber jeden einzelnen. Diese Themen sind hochkomplex - es gilt, Lösungen zu finden, die eine Balance zwischen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen.

SZ: Mit welchen Ideen kommen Sie nach Ehingen?
Ich möchte aufzeigen, wie Handeln für eine faire Zukunft aussehen kann. Dazu werde ich über Aspekte der Globalisierung berichten, denn Themen wie Klima oder Welthandel können wir nur als „Weltgesellschaft" erfolgreich bearbeiten. Wir müssen für bessere weltweite Rahmenbedingungen sorgen - die die Weltwirtschaft in den Dienst der Menschen stellen, ohne dabei die Umwelt zu überlasten.

SZ: Finden die Lösungswege, die von wissenschaftlichen Instituten und ihren Organisationen ausgearbeitet werden überhaupt ihren Weg in die Politik?
In der Politik ist vieles bekannt. Z. B. haben verschiedene deutsche Parteien mittlerweile eine Börsenumsatzsteuer im Programm. Natürlich gibt es auch sehr mächtige Interessensgruppen, die vom Status Quo profitieren. Die Politiker müssen spüren, dass sie mit solchen Themen Wählerstimmen gewinnen können.

SZ: Was kann der Einzelne in Bezug auf eine globale und gerechtere Marktwirtschaft tun?
Werden Sie zum Multiplikator für dieses Thema - in Ihrem Freundeskreis, in der Familie, in der Kirche oder an der Arbeit. Friedlicher gesellschaftlicher Wandel passiert durch viele kleine Änderungen im Denken von vielen Leuten.

Die Lokale Agenda Ehingen lädt alle Interessierten herzlich zu dieser Veranstaltung und zu den anderen Veranstaltungen der Fairen Woche ein! Über Ihren Besuch würden wir uns sehr freuen.

 

30.10.2009
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